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Modellbautipp


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ME 110 Dragon 1:32

Bauberichte

Die ME 110 von Dragon im Massstab 1:32 ist ein echtes Sahnestückchen.
Gebaut von Rainer Löffler 2011-2012

Nach dem öffnen der Schachtel sieht man 363 Teile. Da kommt Freude und stundenlanger Bastelspass auf. Zusätzlich habe ich mich für weitere Detailierung durch Zurüstteile von eduard entschieden.

Die eduard Ätzteile sind durch die Bedruckung perfekt zu verarbeiten und kinderleicht aufzutragen. Mit einem Tropfen Sekundenkleber aufgetragen ist das Ergebnis hervorragend.

Das Instrumentenbrett fertig bearbeitet!

Die Sitzgurte von eduard sind ebenfalls schon fertig bedruckt. Nur noch zusammenbauen und fertig sind sehr realistisch nach Stoff aussehende Sitzgurte!!!

Nach Montage und Alterung der Cockpitinnenteile enstand ein wirklich schönes Cockpit. Gealtert habe ich mit Pastellkreide um einen realistisch Gebrauchszustand zu erreichen.

Die Seitenteile des Cockpits sind bei diesem Bausatz als extra Elemente dabei. Das ist eine hervorragende Lösung von Dragon.

Aus dieser Perspektive erkennt man die hervorragende Optik der Sitzgurte und andere fotogeätzten Elementen im Cockpit.

Eingebaut im Rumpf erhält man schon den ersten Eindruck von der Größe und typischen Erscheinung der ME 110.

Ich habe die Kanzelmaskierung vervollständigt und werde nun die Innenlackierung angehen. Die Folien von "Montex" sind für Innen und Aussen im Set. Das macht bei diesem Flieger wirklich Sinn. Die Stücke haben sehr gut gepasst und haben eine gute Klebekraft. Ich werde von innen RLM02 lackieren, da ich die rote Rostschutzvariante sehr selten auf Originalbildern gefunden habe.

Wie nachfolgende Bilder zeigen sind die Spalten an Tragflächen und Motorenverkleidungen erheblich. Erstaunlich für die sonst gute Qualität des Bausatzes. Durch ordentliche Verstrebungen der Tragflächen zum Rumpf erhält das Modell eine sehr gute Stabilität. Verspachtelt wurde wieder mit bewährten der Wachsspachtelmethode.

Nun kommt der wichtigste Teil, die Lackierung kann ein bis dato schön gebautes Modell in eine Katastrophe oder ein tolles Flugzeug münden lassen.
Ich habe mich für eine Maschine des Zerstörergeschwaders 1 entschieden. Diese waren durch ihre auffällige Wespe am Bug bekannt. Hauptsächlich auf dem Balkan im Einsatz wurden Teile des Geschwader Anfang 1943 nach Sizilien verlegt um dort die Deutschen Truppen in Nordafrika zu unterstützen. Ich war total happy als ich eine Wüstenmaschine mit dem Wespenbug in einem Buch fand. Die Abziehbilder habe ich mir dann nochmals bestellt, da im Bausatz keinerlei Warnhinweise und ähnliches dabei war. Die Codierung enstand mit Laserdrucker auf entsprechender bedruckbarer Decalfolie ( von Rai-Ro ).
Die Lackierung erfolgt mit Gunze RLM 78 und 79. Danach Klarlack "Future" über alles. Darauf die Abziehbilder und nochmal Klarlack "Future" über die Abziehbilder. Übrigens empfiehlt sich sehr viel Weichmacher bei der Wespe am Bug.

Zum Altern verwende ich meine Lieblingsmethode. Das ganze wird vollflächig mit Ölfarbbrühe (schwarz, Umbra und Terpentin gemischt) eingepinselt, und dann mit einem Baumwolllappen abgerieben. In den Ecken arbeite ich mit Q-Tip Stäbchen oder Pinsel.
Die starke Verschmutzung durch die Auspuffe ist bei diesem Flugzeugtyp noch untertrieben dargestellt. Ich habe Fotos auf denen die ganze Tragfläche schwarz ist. Ich bearbeite die ganze Oberfläche nochmals, nach dem Auftragen des matten Klarlacks (Alclad) mit Pastellkreide und Farbpigmenten.

Mit dem Endergebnis bin ich sehr zufrieden. Das Modell wird später in einer Betankungsszene dargestellt.
Mein Fazit: das Modell ist sicher ein Hingucker auf jeder Modellbauausstellung. Was den Bau erschwerte ist die sehr schlechte Bauanleitung. Es fehlen etliche Bauteile darin die ich nur anhand von Fotomaterial zuordnen konnte.
Die Passgenauigkeit im Cockpit war hervorragend. Leider waren die Spalten an Rumpf, Motoren und Tragflächen erheblich und ohne Wachsspachteln sicher nicht so leicht zu beheben. Die Zubehörteile von eduard passten sehr gut und wurden fast vollständig verbaut. Vor allem die vorlackierten Ätzteile geben dem Modell eine optische Aufwertung.

Für das Diorama habe ich eine Base aus Holz verwendet. Diese wird mit originalem Wüstensand bestreut. Dann mit einer Sprühflasche den verdünnten Weissleim aufsprühen. Bevor der Sand trocken ist werden die Spuren für Räder der Fahrzeuge und der ME 110 eingedrückt.

Betanker bei der Arbeit.

Das fertige Diorama in verschiedenen Perspektiven.

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