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Modellbautipp


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Westland Lysander 1:32

Bauberichte

Es handelt sich hierbei um den alten Bausatz der Fa. Matchbox aus den 70er Jahren. Eigentlich ist er nach heutigem Standards sehr schlecht und vor allem sehr schlicht gehalten. Kaum ein Bauteil ließ sich unbearbeitet verwenden. Vor allem die Inneneinrichtung wurde zu 90% Scratch neu angefertigt. Lediglich die Rahmenkonstruktion konnte teilweise übernommen werden.
Als Vorlage dienten mir mehrere Bücher unter anderem war das wichtigste Nachschlagewerk "Mushroom 8103 Westland Lysander".
Da ich nur Flugzeuge aus dem Kriegsschauplatz Nordafrika baue, war es nahe liegend eine britische Maschine darzustellen. Bei meinen Recherchen fand ich dann aber eine so genannte Leihmaschine für die Franzosen der alliierten Seite. Diese sollte es dann werden.
Also dann begann ich mit der aufregenden Scratchmodellbauerei 2011.

Viel Spass beim Anschauen!!

Rainer Löffler

zuerst habe ich mich um das Instrumentenbrett gekümmert. Das entstand scratch aus Plastiksheet und Instrumentenrahmen fotogeätzt aus dem Hause Rai-Ro. Das "Danger" Schild war von dem Originalbauteil aus dem Bausatz.

Der Motor stammt vom Hersteller "Vector" aus Russland. Dem Original aus dem Bausatz konnte ich nichts abgewinnen. Er wäre nur sehr schwer zu verfeinern gewesen.

Die Rückenlehne ist mit "Magic Sculp" auf ein Drahtgestell modelliert. Siehe Vorlage!

Die Sitzgurte sind von" RB Productions". Sie sind aus einem speziellen Papier und Fotoätzteilen hergestellt. Sie sind excellent und lassen sich sehr gut verarbeiten.

Die Drahtkonstruktion habe ich mit Hartlot verbunden. Eine Technik die ein besonders realistisches Aussehen ergibt.

Die Innenstruktur habe ich aus feinsten Profilstreifen hergestellt. Die Traversen sind hier mit Klebewachs fixiert um ihre spätere Position zu überprüfen.

Das in Scratch hergestellte Bauteil der Steuerung kann man hier gut mit dem Original vergleichen.

eingebaut entsteht so langsam das neue Cockpit!!

Der Bereich des Beobachters im Heck wurde mit diversen Teilen ergänzt. Umrandung aus dünner Bleifolie, Traversen, Boden und den Revolver-Trommelhalter.

Das Instrumentenbrett nach dem lackieren.

Die Teile sind lackiert und in den Rumpf eingebaut.

Der Auspuffsammelring besteht aus dem Originalbauteil, das mit Magic Sculp und Kupferlitzen verfeinert wurde. Lackiert aus einer Mischung von Gunze Kupfer und Schwarz.

Nach der Montage des Fahrwerks erschliesst sich die interessante Form dieses Flugzeugs. Zum Abdecken der Klarsichtteile verwendete ich den vorgefertigte Maskiersatz von MONTEX.

Ich habe mich für eine französische Maschine entschieden, die in Nordafrika im Einsatz war. Sie bekommt dazu einen Standartanstrich einer englischen Maschine in Azure Blue, Middle Stone und Dark Earth. Ich verwendete das erste mal Farben der Fa. White Ensign die mir Rolf empfohlen hat. Ich hatte bisher nur den Klarlack matt von dieser Firma benutzt und war sehr zufrieden. Nach dem Lackieren der Unterseite begann ich mit den umfangreichen Abklebearbeiten. Die Farben haben sich als sehr gut und deckend erwiesen. Sie sind auf Enamel Basis und sehr intensiv. Die Glasteile die später wieder an anderer Stelle positioniert werden, habe ich mit White Tack provisorisch befestigt.

Für mich war es wichtig daß mein Flugzeug durch den harten Einsatz Gebrauchsspuren aufweist. Dazu habe ich alle Aussenteile komplett mit "Future" Klarlack überlackiert. Dies dient als gute Oberfläche für die Abziehbilder diese habe ich übrigens selbst hergestellt und gedruckt, ich habe nichts in 1:32 gefunden. Der Klarlack dient zur Isolation gegenüber der Terpentin- Ölfarbenmischung die ich für meine Alterung verwende. Man muss keine Angst haben sein gerade neu lackiertes Modell mit diesem Gemisch vollflächig einzustreichen. Es lässt sich mit einem Baumwolllappen sehr gut entfernen. Für spezielle Stellen nehme ich noch Q-Tipps und Pinsel zur Hand. Neuerdings gibt es von Tamiya auch Mini Q-Tipps in verschiedenen Formen. Übrig bleibt die Ölfarbe nur in den Vertiefungen oder an Stellen wo ich es haben möchte.

Bei der Endmontage sprich Hochzeit zwischen Rumpf und Tragfläche stellten sich einige Probleme heraus. Das Aufnahmeteil für die Tragflächen erwies sich als viel zu labil und die Streben zur Abstützung waren zu lang um eine originale Stellung der Tragflächen zu realisieren. Nach einigen Umbauten und Neugestaltung der Tragflächenaufnahme war es dann geschafft! Ich glaube die Bilder spiegeln die Arbeit in dieses Modell wieder. Es hat mir einen Heidenspass gemacht und ich kann nur jedem empfehlen einen Ausflug in den Scratchmodellbau zu machen. Diese Erfahrung ist unschätzbar.

Einblick in das neu gestaltete Innenleben. Man möchte am liebsten sofort einsteigen.

Aus dieser Sicht sind der neue Motor und Auspuffsammler gut zu erkennen.





















Das Diorama stellt eine Szene dar wie ein französischer General sich beim Pilot über die aktuelle Lage erkundigt.
Der Citroen ist von Tamiya.

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